Market Timing mit Marktbreite: So findest du die besten „Buy the Dip“-Einstiegspunkte

Market Timing mit Marktbreite beim traden.

Market Timing mit Marktbreite: So findest du die besten „Buy the Dip“-Einstiegspunkte



Viele Trader scheitern nicht an ihrer Strategie – sondern am falschen Timing.
Sie steigen zu früh in fallende Märkte ein oder kaufen zu spät in überhitzte Phasen hinein.
Dabei gibt es einen Indikator, der dich unter die Oberfläche des Marktes schauen lässt:
Die Marktbreite – auch bekannt als Market Breadth.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mithilfe marktbreitebasierter Indikatoren extrem überverkaufte Marktphasen erkennst – und genau dort mit hoher Wahrscheinlichkeit die besten Buy-the-Dip-Einstiege findest.

Was bedeutet Market Timing wirklich?

Viele verstehen unter Market Timing das Erraten von Hoch- oder Tiefpunkten – aber das ist ein Trugschluss.
Market Timing heißt nicht die Zukunft kennen, sondern Wahrscheinlichkeiten klug nutzen.

Du musst nicht das exakte Tief erwischen.
Wichtig ist, dass du erkennst, wann die Chancen auf deiner Seite stehen – und genau das kann dir die Marktbreite verraten.

Was ist Marktbreite und warum ist sie so wertvoll?

Die Marktbreite zeigt dir, wie viele Aktien überhaupt an einer Aufwärts- oder Abwärtsbewegung teilnehmen.

Nur weil ein Index steigt, heißt das nicht, dass der Gesamtmarkt stark ist. Oft ziehen ein paar große Aktien (z. B. Apple, Nvidia, Amazon) den Index nach oben – während der Rest der Aktien schwächelt.

Das ist gefährlich, weil es eine versteckte Schwäche signalisiert.

Umgekehrt, wenn über 80–90 % aller Aktien unter ihren gleitenden Durchschnitten notieren, deutet das auf extreme Panik und Überverkauf hin – genau hier entstehen häufig die besten Kaufgelegenheiten.

So funktioniert ein Marktbreite-Indikator

Ein typischer Marktbreite-Indikator zeigt beispielsweise:

  • Wie viele Aktien über ihrem 50-Tage-Durchschnitt notieren
  • Wie viele Aktien neue Tiefs oder Hochs erreichen
  • Wie sich das Verhältnis von steigenden zu fallenden Aktien verhält

Ein Beispiel:
Wenn weniger als 10 % aller NYSE-Aktien über ihrem 50-Tage-Durchschnitt liegen, ist Kapitulierung wahrscheinlich.
Solche Phasen gab es zum Beispiel:

  • März 2020 (Corona-Crash)
  • Dezember 2018
  • Oktober 2022

Wer in diesen Momenten mutig war – wurde reich belohnt.

Warum Marktbreite besonders gut bei Tiefs funktioniert

Marktbreite-Indikatoren sind besser geeignet für das Erkennen von Tiefpunkten als von Hochpunkten.

Warum?

  • Die Marktbreite kann lange hoch bleiben, ohne dass der Markt direkt fällt
  • Aber: Wenn fast alle Aktien im Keller sind, ist die Panik groß – und die Erholung oft nah

Deshalb solltest du Marktbreite nicht für Ausstiege, sondern für gute Einstiege nutzen.

Konkrete Strategie: Market Timing mit Marktbreite

So kannst du die Marktbreite gezielt für deinen Einstieg nutzen:

Schritt 1: Beobachte Marktbreite-Indikatoren regelmäßig

Nutze z. B. TradingView, StockCharts oder ThinkOrSwim.

Schritt 2: Achte auf Extremwerte

Fällt der Indikator unter 20 %, besonders unter 10 %? Dann bist du in einer Extremphase.

Schritt 3: Gestaffelter Einstieg

Beginne mit dem Aufbau von Positionen in 2–3 Tranchen.
Kaufe nicht alles auf einmal, sondern steigere dich kontrolliert – begleitet von Volumenanalyse, Price Action und Sentiment-Daten.

Schritt 4: Kontext beachten

Ein einzelner Wert unter 10 % reicht nicht.
Achte auf:

  • Hohe Volatilität
  • Stark fallende Kurse
  • Medienpanik
  • Hohe Verkaufsvolumen

Buy the Dip mit System statt mit Gefühl

Viele Trader raten – erfolgreiche Trader handeln mit System.
Wenn du Marktbreite als Werkzeug nutzt, triffst du Entscheidungen:

  • auf Basis objektiver Daten
  • ohne Emotionen
  • mit verbessertem Chancen-Risiko-Verhältnis

Market Timing wird dadurch nicht perfekt – aber deutlich fundierter und profitabler.

FAQs

Was ist Marktbreite in einfachen Worten?

Die Marktbreite zeigt, wie viele Aktien an einer Bewegung teilnehmen – je mehr, desto gesünder der Trend.

Warum hilft Marktbreite beim Einstieg, aber nicht beim Ausstieg?

Weil Tiefpunkte oft durch extreme Panik entstehen (messbar), während Hochpunkte sich oft länger ziehen.

Wo kann ich Marktbreite-Indikatoren sehen?

In Tools wie TradingView, Finviz, ThinkOrSwim oder professionellen Börsenanalyse-Softwares.

Wie häufig kommt echte Kapitulation vor?

Sehr selten – aber genau deshalb sind diese Phasen so profitabel, wenn man vorbereitet ist.

Muss ich zusätzlich andere Indikatoren nutzen?

Ja, Price Action, Volumen und Sentiment helfen dir, das Signal zu bestätigen.

Fazit

Market Timing ist kein Ratespiel – es ist eine Frage der Vorbereitung.
Mit der richtigen Analyse der Marktbreite erkennst du echte Buy the Dip Chancen, noch bevor andere wieder Mut fassen.
Sei bereit, wenn andere in Panik verkaufen – denn dort beginnt dein Vorteil.

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