Die besten Ausstiegstechniken im Trading: So beendest du einen Trade richtig
Viele Trader konzentrieren sich beim Börsenhandel stark auf den Einstieg – und übersehen dabei eine entscheidende Komponente: den richtigen Ausstieg. Doch genau hier entscheidet sich oft, ob aus einem guten Trade ein Gewinn oder ein schmerzhafter Verlust wird. Wer nicht weiß, wann und wie er seine Position wieder schließen sollte, verschenkt Rendite oder riskiert sogar Kapital.
In diesem Beitrag zeige ich dir erprobte Ausstiegstechniken im Trading, mit denen du deine Trades professionell und systematisch beenden kannst. Du lernst, wie du Verluste begrenzt, Gewinne absicherst und eine Strategie entwickelst, die zu deinem persönlichen Trading-Stil passt.
Warum der Ausstieg über Gewinn oder Verlust entscheidet
Viele Trader unterschätzen die Bedeutung des richtigen Zeitpunkts zum Ausstieg. Dabei liegt genau hier der Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Wer einen Gewinntrade zu lange offen hält, riskiert, dass er sich in einen Verlust verwandelt. Umgekehrt kann ein zu früher Ausstieg dazu führen, dass du Potenzial verschenkst.
Deshalb ist es wichtig, bereits vor dem Einstieg in einen Trade festzulegen, wie und wann du wieder aussteigen möchtest. Dabei helfen dir klare Regeln und systematische Vorgehensweisen.
Die 6 wichtigsten Ausstiegstechniken im Überblick
1. Stop-Loss – das Sicherheitsnetz nach unten
Ein Stop-Loss begrenzt deinen Verlust, wenn sich ein Trade gegen dich entwickelt. Noch bevor du in eine Position einsteigst, legst du fest, bei welchem Kursniveau du aussteigen möchtest. So schützt du dein Kapital und handelst nicht impulsiv.
2. Trailing Stop – Gewinne laufen lassen
Mit einem Trailing Stop kannst du steigende Kurse ausnutzen, ohne den Markt permanent beobachten zu müssen. Der Stop-Loss wird dabei automatisch nachgezogen – entweder über Broker-Software oder manuell anhand gleitender Durchschnitte.
3. Verkauf in die Stärke – Gewinne aktiv sichern
Statt abzuwarten, bis ein Trend zu Ende geht, kannst du auch bewusst „in die Stärke hinein“ verkaufen. Das bedeutet: Du realisierst deine Gewinne dann, wenn der Kurs stark steigt – bevor es möglicherweise zu einem Rücksetzer kommt.
4. Time Stop – Ausstieg nach Zeit
Beim Time Stop orientierst du dich nicht an Kursbewegungen, sondern an einem festen Zeitrahmen. Nach einer bestimmten Anzahl an Tagen oder Stunden wird der Trade beendet – unabhängig vom aktuellen Kurs.
5. Take Profit – mit Zielsetzung zum Exit
Ein Take Profit ist ein vordefiniertes Kursziel, bei dem du deine Position schließt. Die Grundlage kann eine technische Analyse oder deine Erfahrung sein. Das Ziel: Emotionen ausschalten und diszipliniert handeln.
6. Chartbasierter Ausstieg – Technik trifft Erfahrung
Viele Trader nutzen chartbasierte Signale für den Ausstieg: Unterstützungs- oder Widerstandszonen, Trendlinien, Indikatoren wie RSI oder MACD. So erkennst du potenzielle Wendepunkte im Markt und kannst gezielt reagieren.
Welche Ausstiegstechnik passt zu deinem Trading-Stil?
Ich bin Robert Beck, und in meiner eigenen Trading-Praxis habe ich gelernt: Die beste Ausstiegstechnik hängt immer auch vom Trading-Stil und der eigenen Persönlichkeit ab.
Ein Swing Trader, der auf kurzfristige Bewegungen setzt, profitiert oft von schnellen Teilverkäufen oder einem Take Profit. Ein Positionstrader, der Wochen oder Monate in einem Trade bleibt, bevorzugt möglicherweise Trailing Stops oder chartbasierte Exits.
Flexible Strategien für verschiedene Marktphasen
Ein weiterer Punkt: Das Marktumfeld bestimmt maßgeblich, welche Ausstiegstechnik gerade funktioniert. In volatilen Seitwärtsphasen funktionieren schnelle Exits besser. In Bullenmärkten ist Trend-Following oft die bessere Wahl.
Deshalb arbeite ich gerne mit einer Hybridstrategie:
Ich teile meine Position auf. Ein Teil wird frühzeitig in der Stärke verkauft, der andere Teil läuft mit Trailing Stop weiter.
FAQs
Was ist die beste Ausstiegstechnik im Trading?
Das kommt auf deinen Trading-Stil, dein Ziel und das Marktumfeld an. Es gibt keine Universallösung – wichtig ist, dass du eine klare Regel befolgst.Wie lege ich mein Take-Profit-Ziel fest?
Nutze Chartanalyse, Erfahrungswerte oder Kursziele basierend auf Mustern. Wichtig ist: Setze dein Ziel realistisch und emotional neutral.Kann ich mehrere Ausstiegstechniken kombinieren?
Ja! Viele Trader arbeiten mit Teilverkäufen und kombinieren Take Profit mit Trailing Stops.Wann sollte ich auf einen chartbasierten Exit setzen?
Wenn du Erfahrung in der technischen Analyse hast oder deine Strategie auf Indikatoren basiert, kann ein chartbasierter Ausstieg sinnvoll sein.Fazit
Die Wahl der richtigen Ausstiegstechnik entscheidet über deinen Erfolg an der Börse. Ob du nun mit Stop-Loss arbeitest, deine Gewinne in Stärke sicherst oder auf Trendfortsetzung setzt – entscheidend ist, dass du eine klare Strategie hast und dich emotional nicht aus dem Konzept bringen lässt.
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